Pétanque-Europameisterschaft 2026 in Lorca: 5 Medaillen für Frankreich

Aktuelles · 5. Juli 2026

Pétanque-Europameisterschaft 2026 in Lorca: 5 Medaillen für Frankreich

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Von Paquita393 Aufrufe
Europameisterschaft · Lorca, Spanien · 18.–21. Juni 2026
Pétanque-EM 2026: Frankreich holt 5 Medaillen in Lorca — Bonetto Europameister
Vom 18. bis 21. Juni 2026 empfing die Stadt Lorca (Murcia, Spanien) die Pétanque-Europameisterschaft. Historisches Ergebnis für die Bleus: 5 Medaillen in 5 Wettbewerben, darunter Gold von Mickaël Bonetto im Männer-Tête-à-tête. Vollständiger Rückblick auf diese außergewöhnliche Bilanz.
Wettbewerb
Pétanque-EM 2026
CEP — 18. bis 21. Juni
Ort
Lorca, Murcia
Spanien
Medaillen Frankreich
5 Medaillen
1 Gold · 2 Silber · 2 Bronze
Disziplinen
5 Wettbewerbe
Einzel M/W · Doublette M/W/Mixed

🏅 Komplette Erfolgsbilanz der französischen Nationalmannschaft

Die fünf Ergebnisse der Bleus in Lorca

MedailleDisziplinTeam FrankreichErgebnis im Finale
🥇 Gold Männer-Tête-à-tête Mickaël Bonetto 13–11 an Italien
🥈 Silber Frauen-Tête-à-tête Aurélie Bories 9–13 an Schweden
🥈 Silber Mixed-Doublette Darodes & Cousine 12–13 an Italien
🥉 Bronze Männer-Doublette Bonetto & Cousine Halbfinale — 11–13 gegen Italien
🥉 Bronze Frauen-Doublette Darodes & Bories Halbfinale — 6–13 gegen die Schweiz
5
Medaillen gesamt
1
Goldmedaille
2
Silbermedaillen
100 %
Medaillendisziplinen

🥇 Mickaël Bonetto, Europameister 2026

Mickaël Bonetto ist der große Champion dieser Europameisterschaft. Im Männer-Tête-à-tête (Einzel) beendete er die Qualifikation als Erster mit einer perfekten 5 Siegen aus 5 Spielen, bevor er seinen Weg ins Finale abrollte:

Weg von Mickaël Bonetto

RundeGegnerSpielstand
QualifikationNiederlande13–1
QualifikationSchweden13–8
QualifikationFinnland13–8
AchtelfinaleKroatien13–4
ViertelfinalePortugal13–4
HalbfinaleIsrael13–10
FinaleItalien13–11 🥇

Bonetto beherrschte den Wettbewerb von Anfang bis Ende. Fünf perfekte Siege in der Qualifikation, Erster der Setzliste, dann ein umkämpftes, aber gemeistertes Finale gegen Italien. Ein voll verdienter Titel für den besten Spieler des Wettbewerbs.

🥈 Aurélie Bories mit Silber, so nah am Titel

Im Frauen-Tête-à-tête Aurélie Bories lieferte ein Turnier von sehr hoher Qualität. Nach drei Siegen in der Qualifikation übertraf sie dann die Türkei (13–6) und Spanien im Viertelfinale (13–2), bevor sie sich im Halbfinale gegen Luxemburg durchsetzte (13–4).

Das Finale gegen Schweden erwies sich als grausam: nach einem 9:9-Gleichstand ging die Skandinavin in Führung und gab den Vorsprung nicht mehr her und setzte sich schließlich mit 13:9. Bories fährt mit dem Silber davon, die Belohnung für ein nahezu perfektes Turnier.

🥈 Darodes & Cousin im Mixed-Doppel: 12–13, ein Punkt zu viel

Charlotte Darodes und Yohan Cousin haben das Turnier ihres Lebens in der Mixed-Doublette gespielt. 5 Siege aus 5 in der Qualifikation, Erste der Setzliste, dann drei klare Siege in der K.o.-Phase vor dem Finale.

Weg in der Mixed-Doublette

RundeGegnerSpielstand
Qualifikation (5 Runden)Darunter Bulgarien, Polen…5/5
AchtelfinaleBulgarien13–4
ViertelfinalePolen13–6
HalbfinaleDänemark13–11
FinaleItalien (Gardella/Ferrera)12–13 🥈

Ein einziger Punkt — 12:13 gegen die Italiener Jacopo Gardella und Sara Ferrera — trennt Frankreich vom Titel. Das Silber ist bitter, doch die Bilanz dieses Duos bleibt außergewöhnlich.

🥉 Die zwei Bronzemedaillen: Bedauer, aber eine positive Bilanz

Männer-Doublette: Die unmögliche Aufholjagd (10–2 → 11–13)

Mickaël Bonetto und Yohan Cousin haben einen schönen Wettbewerb in der Männer-Doublette gespielt und das Halbfinale erreicht. Doch hier spielte sich das schmerzhafteste Szenario des französischen Wettbewerbs ab: aus einem 2:10-Rückstand heraus drehten die Italiener die Partie und setzten sich mit 13:11. Eine Wendung, die Spuren hinterlassen wird. Im Finale besiegte Italien dann Spanien mit 13:9.

Frauen-Doublette: Ein schöner Weg bis ins Halbfinale

Charlotte Darodes und Aurélie Bories haben während der ganzen Woche sehr gute Leistungen gezeigt. Vierte der Qualifikation (4/5), überstanden sie das Achtelfinale (13–0 gegen Tschechien) und das Viertelfinale (13–3 gegen Deutschland). Das Halbfinale gegen die Schweiz war schwieriger: Niederlage mit 6:13. Die Spanierinnen gewannen danach das Finale gegen die Schweiz mit 13:7.

🌍 Der Kontext dieser EM: Lorca und die Rückkehr des Pétanque nach Spanien

Die Stadt Lorca, in der Region Murcia, bot diesen Europameisterschaften einen außergewöhnlichen Rahmen. Der spanische Pétanque-Verband (FEP) organisierte den Wettbewerb mit einer ambitionierten Übertragungsinfrastruktur: Die Partien wurden live auf dem YouTube-Kanal der FFPJP übertragen, aber auch auf dem Kanal der FEP. Vor allem einige Finals wurden auf einem spanischen Fernsehsender ausgestrahlt, ein Zeichen für die Entwicklung unseres Sports bei unseren iberischen Nachbarn.

Wettbewerbsformat: Qualifikation im Schweizer System (5 Runden, zeitbegrenzte Partien), gefolgt von K.o.-Phasen auf 13 feste Punkte. 32 bis 33 Nationalteams pro Disziplin, die die Mitgliedsnationen der Europäischen Pétanque-Konföderation (CEP) vertraten.

🔭 Und nun? Der Kalender der Bleus diesen Sommer

Nach dieser außergewöhnlichen EM werden die französischen Spieler schnell in den nationalen Wettbewerb zurückkehren. Die offizielle FFPJP-Saison geht weiter, unter anderem mit:

  • Juli 2026 — Masters de Pétanque (mehrere Etappen), darunter Romans-sur-Isère und Saint-Gilles-Croix-de-Vie
  • 25.-26. Juli 2026 — Französische Einzelmeisterschaft Senior Männer (Bergerac 24)
  • Ende August 2026 – Wams & Einzelne Frauen (Saint-Florentin 89)
💬 Paquitas Tipp

Fünf Medaillen in fünf Wettbewerben — das ist einfach historisch! Frankreich hatte vielleicht noch nie eine so vollständige Bilanz bei einer Europameisterschaft erreicht. Was auffällt, ist die Vielseitigkeit der Athleten: Bonetto reiht Gold im Einzel und Bronze in der Doublette aneinander, Darodes tut dasselbe in der Frauen-Doublette (Bronze) und der Mixed-Doublette (Silber). Das ist das Zeichen eines Talentpools von seltener Tiefe.

❓ Häufige Fragen

Wer hat die Pétanque-Europameisterschaft 2026 im Männer-Einzel gewonnen?

Mickaël Bonetto hat den Titel des Europameisters 2026 im Männer-Tête-à-tête gewonnen, indem er im Finale in Lorca Italien mit 13:11 besiegte. Er hatte ebenfalls die Qualifikation als Erster mit 5 Siegen aus 5 Spielen beendet.

Wie viele Medaillen hat Frankreich bei den Europameisterschaften 2026 gewonnen?

Frankreich hat 5 Medaillen gewonnen: 1 Gold (Bonetto), 2 Silber (Bories und Darodes/Cousin) und 2 Bronze (Bonetto/Cousin und Darodes/Bories). Eine außergewöhnliche Bilanz: alle Wettbewerbe wurden mit Medaillen bedacht.

Wo fanden die Pétanque-Europameisterschaften 2026 statt?

Die Europameisterschaften 2026 wurden in Lorca, in der Region Murcia in Spanien, vom 18. bis 21. Juni 2026 ausgetragen. Die FEP (spanischer Pétanque-Verband) war der Ausrichter.

Welche Disziplinen werden bei den Pétanque-Europameisterschaften gespielt?

Fünf Disziplinen werden ausgetragen: das Frauen-Tête-à-tête, das Männer-Tête-à-tête, die Frauen-Doublette, die Männer-Doublette und die Mixed-Doublette. Jede Nation kann in jedem dieser Wettbewerbe Vertreter melden.

Was war das Ergebnis von Charlotte Darodes und Yohan Cousin in der Mixed-Doublette?

Charlotte Darodes und Yohan Cousin erreichten das Finale der Mixed-Doublette mit einem perfekten Weg (5/5 in der Qualifikation). Sie unterlagen knapp mit 12:13 dem italienischen Duo Jacopo Gardella und Sara Ferrera und gewannen die Silbermedaille.

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