Ohne gezeichneten Kreis spielen: was das Reglement wirklich besagt

Aktuelles · 27. April 2026

Ohne gezeichneten Kreis spielen: was das Reglement wirklich besagt

AktuellesHandgezeichneter Kreis, in den Sand gezogener Kreis, mit dem Fuß gezogener Kreis — oder gar kein Kreis. W
Von Paquita567 Aufrufe
"Bei uns im Verein macht man das schon immer so." "Ich zeichne meinen Kreis seit 20 Jahren mit dem Schuh." "Der starre Kreis ist nur für die offiziellen Wettbewerbe." Diese Sätze wiederholen sich in allen Boulodromen Frankreichs. Einige stimmen, andere sind Glaubenssätze, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, ohne je im Text überprüft worden zu sein. Dieser Artikel zitiert die Artikel des FIPJP-Regelwerks, unterscheidet, was Pflicht ist, was je nach Bedingungen toleriert wird, und was eine reine Legende ist. 50cm Durchmesser der minimale Innendurchmesser des Wurfkreises laut FIPJP-Regelwerk Art.6 FIPJP der Hauptartikel, der die Pflichten des Wurfkreises definiert 2010 ≈ Schlüsseldatum Zeitraum, ab dem der starre Kreis sich in den französischen Verbandswettbewerben durchsetzte ≠ je nach Niveau die Anforderungen variieren zwischen FIPJP-, FFPJP-, Départementalkomitee- und lokalem Wettbewerb

Was der Text des FIPJP-Regelwerks sagt

Artikel 6 des FIPJP-Regelwerks ist der Referenztext zum Wurfkreis. Hier ist sein wesentlicher Inhalt in seiner offiziellen Formulierung:

📜 FIPJP-REGELWERK — ARTIKEL 6 (PARAPHRASIERTE AUSZUG) "Der Spieler muss seine Kugel aus einem auf den Boden gezeichneten Kreis werfen, dessen Innendurchmesser zwischen 35 und 50 cm liegen muss, und in dem sich beide Füße des Spielers befinden müssen, flach auf dem Boden, ohne über die Linie hinauszuragen, bis die geworfene Kugel den Boden berührt hat. Der Kreis kann mit jedem beliebigen Mittel gezeichnet werden — auch mit den beiden Füßen. Bei internationalen Wettbewerben und Meisterschaften ist es jedoch Pflicht, einen materiell festgelegten Kreis (homologierten starren Kreis) zu verwenden." Quelle: FIPJP-Regelwerk, Artikel 6 — synthetisch formuliert von Paquita. Für die genaue, aktuell geltende Formulierung den offiziellen FIPJP-Text heranziehen. 🔑

Drei Sätze bündeln alles: 1) der Kreis muss einen Innendurchmesser zwischen 35 und 50 cm haben. 2) der Kreis kann "mit jedem beliebigen Mittel, auch mit den beiden Füßen" gezeichnet werden. 3) bei internationalen Wettbewerben und Meisterschaften ist der materiell festgelegte starre Kreis Pflicht. Die Feinheit liegt im "auch mit den beiden Füßen" — das ist keine Ausnahmetoleranz, sondern eine im Text ausdrücklich erwähnte Methode.

🎙️ Paquita zum Regelwerk des Kreises "Die Verwirrung kommt von einer unvollständigen Lektüre des Textes. Die Leute behalten 'der starre Kreis ist Pflicht' — was in bestimmten Kontexten stimmt — und machen daraus eine universelle Regel. Aber das Regelwerk sagt 'Pflicht bei internationalen Wettbewerben und Meisterschaften' — nicht bei Ihrem lokalen Boulodrom-Wettbewerb. Viele Départementalkomitees haben die Pflicht des starren Kreises in ihre eigenen internen Regelwerke aufgenommen — was ihr Recht ist. Aber es ist keine universelle FIPJP-Pflicht. Die Unterscheidung ist wichtig." — Paquita

Der starre Kreis — wann ist er Pflicht?

🏆 Internationale FIPJP-Wettbewerbe und Weltmeisterschaften PFLICHT

Das ist die Ebene, für die das FIPJP-Regelwerk ausdrücklich den homologierten starren Kreis vorschreibt. Die Weltmeisterschaften, die offiziellen kontinentalen FIPJP-Wettbewerbe verlangen, dass jeder Spieler für jeden Wurf einen materiell festgelegten Kreis (aus Kunststoff, Metall oder einem den Maßen entsprechenden starren Material) verwendet.

REGELWERKSTEXT Der starre Kreis ist bei internationalen Wettbewerben und Meisterschaften Pflicht — Formulierung des FIPJP-Textes. IN DER PRAXIS Auf dieser Ebene werden die Kreise von der Organisation gestellt oder kontrolliert. Kein Spieler kann sich dem entziehen. Das Fehlen eines starren Kreises oder die Verwendung eines nicht konformen Kreises kann eine Sanktion oder die Annullierung eines Wurfs nach sich ziehen. 🇫🇷 Nationale FFPJP-Meisterschaften (Frankreich) PFLICHT

Die FFPJP hat die Pflicht des starren Kreises in ihren nationalen offiziellen Wettbewerben übernommen — Championnat de France, nationale Verbundswettbewerbe. Die FFPJP kann das FIPJP-Regelwerk mit eigenen Regeln ergänzen, was sie bezüglich des starren Kreises für ihre nationalen Wettbewerbe getan hat.

IN DER PRAXIS Die homologierten starren FFPJP-Kreise (Innendurchmesser 50 cm, konformes Material) sind in allen Wettbewerben unter direkter Schirmherrschaft des nationalen Verbandes Pflicht. Einige regionale Ligen haben diese Pflicht auf ihre eigenen Wettbewerbe ausgeweitet. 🏅 Départemental- und Regionalkomitee-Wettbewerbe JE NACH KOMITEE

Hier variiert die Situation in Frankreich. Jedes Départemental- und Regionalkomitee kann zusätzliche Regeln zu denen des Grund-FIPJP-Regelwerks vorschreiben. Manche Komitees schreiben den starren Kreis in all ihren offiziellen Wettbewerben vor — andere halten sich an das Grund-FIPJP-Regelwerk, das gezeichnete Kreise erlaubt.

ZU PRÜFEN Das besondere Reglement des Wettbewerbs konsultieren oder das organisierende Komitee kontaktieren. Die Formel "gemäß dem geltenden Verbandsregelwerk" in den Wettbewerbreglements kann entweder Grund-FIPJP (gezeichneter Kreis erlaubt) oder FFPJP (starrer Kreis Pflicht) bedeuten. IN DER PRAXIS Bei jedem offiziellen Wettbewerb vor dem Spielen ausdrücklich nachfragen, ob der starre Kreis Pflicht ist. Nicht davon ausgehen — Unkenntnis der lokalen Regel schützt nicht vor einer Sanktion. 🎉 Lokale Wettbewerbe, "wilde" Wettbewerbe, Partien unter Freunden GRUND-REGELWERK FIPJP

Für nicht offizielle Wettbewerbe oder solche ohne ausdrücklichen Bezug auf das Verbandsregelwerk gilt das Grundregelwerk, falls keine besondere Regel festgelegt wurde — also das FIPJP-Regelwerk, das gezeichnete Kreise erlaubt. In der Praxis hat bei freundschaftlichen Partien die Absprache zwischen den Spielern Vorrang.

IN DER PRAXIS In einem wilden oder freundschaftlichen Wettbewerb ist der auf den Boden gezeichnete Kreis (oder mit dem Schuh) nach dem Grund-FIPJP-Regelwerk vollkommen gültig. Der starre Kreis ist eine gute Gewohnheit, aber in diesem Kontext keine rechtliche Pflicht.

Der auf den Boden gezeichnete Kreis — unter Bedingungen erlaubt

Der auf den Boden gezeichnete Kreis — mit Kreide, mit einem Stock, mit dem Finger im Sand — ist ausdrücklich durch das FIPJP-Regelwerk erlaubt in Kontexten, die den starren Kreis nicht vorschreiben. Aber es gelten Bedingungen.

✏️ Gültigkeitsbedingungen eines gezeichneten Kreises GÜLTIG, WENN KONFORM

Damit ein gezeichneter Kreis gültig ist, muss er im Wesentlichen dieselben Anforderungen erfüllen wie ein starrer Kreis: Innendurchmesser zwischen 35 und 50 cm, Zeichnung sichtbar und von beiden Teams erkennbar, sowie hinreichend präzise, damit Verstöße (Fuß außerhalb des Kreises) feststellbar sind.

Ein vage angedeuteter, zu großer (60 cm) oder zu kleiner (30 cm) Kreis oder einer mit nicht erkennbaren Rändern ist nicht gültig — selbst wenn der Text gezeichnete Kreise erlaubt. Die Form muss die regelgerechten Maße einhalten.

PFLICHTMAß Innendurchmesser zwischen 35 und 50 cm — das ist eine Anforderung unabhängig von der Zeichenmethode. Ein gezeichneter Kreis von 80 cm Durchmesser ist nicht gültig, selbst wenn er klar sichtbar ist. PRAKTISCHER TIPP Um einen Kreis von 50 cm mit einer Schnur zu zeichnen: einen Stift/Stock an einer 25 cm langen Schnur befestigen (Radius = halber Durchmesser), das andere Ende in den Boden an der gewünschten Mitte stecken und den Umfang zeichnen. Präzise und schnelle Methode.

Der Kreis mit dem Schuh — die gängige Praxis entschlüsselt

Den Kreis mit der Schuhspitze zu zeichnen, ist die üblichste Praxis in informellen Partien. Das FIPJP-Regelwerk erwähnt ausdrücklich "auch mit den beiden Füßen" als Zeichenmethode — was diese Praxis grundsätzlich legitimiert. Aber es stellen sich praktische Fragen.

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Das Regelwerk sagt "auch mit den beiden Füßen" — was bedeutet, dass die beiden Füße zusammen den Kreis abgrenzen, nicht dass ein einziger Fuß eine Linie zeichnet. In der Praxis bedeutet das, beide Füße in der Wurfposition zu platzieren und ihre äußeren Positionen zu "markieren", um den Kreis abzugrenzen. Das unterscheidet sich vom einfachen Fußstrich eines einzelnen Fußes, der einen ungefähren Halbkreis zeichnet. Die Präzision der Methode bleibt eine Pflicht — der Durchmesser muss im regelgerechten Bereich liegen, auch wenn mit den Füßen gezeichnet wird.

🤔 Die Praxis des "Kreises mit dem Schuh" — Wirklichkeit auf dem Terrain

In den Boulodromen ist die gängige Praxis des "Kreises mit dem Schuh" oft ein einfacher ungefährer Kreisbogen, der mit einem Sohlenstrich gezogen wird. Das wird in informellen Partien toleriert — aber technisch gesehen, wenn der gezeichnete Bogen keinen Raum von 35 bis 50 cm Durchmesser klar abgrenzt, respektiert er das Regelwerk nicht buchstabengetreu. In einem offiziellen Wettbewerb ohne Pflicht zum starren Kreis könnte ein strenger Schiedsrichter einen zu ungenauen Kreis ungültig erklären. In freundschaftlicher Praxis macht niemand daraus einen Streitfall.

Ganz ohne Kreis spielen — was wirklich passiert

⚠️ KLARER REGELWERKSPUNKT

Ganz ohne Kreis zu spielen — weder starr, noch gezeichnet, noch symbolisch — ist ein Verstoß gegen das FIPJP-Regelwerk. Artikel 6 schreibt ausdrücklich einen Kreis in der einen oder anderen Form für jeden Wurf vor. In einem offiziellen Wettbewerb kann ein Wurf ohne erkennbaren Kreis vom Schiedsrichter annulliert und der Spieler verwarnt werden. Wiederholung kann je nach Wettbewerbsreglement schwerere Sanktionen nach sich ziehen.

In der Praxis ist "ohne Kreis spielen" in informellen Partien häufig, in denen niemand widerspricht. Aber man muss die Kontexte unterscheiden: was unter Freunden im Garten toleriert wird, ist nicht, was in einem Wettbewerb erlaubt ist, selbst einem lokalen. Sobald es eine punktete Partie und ein angerufenes Reglement gibt, wird der Kreis in irgendeiner Form Pflicht.

Die Sonderfälle — weicher Boden, Gras, Beton

🏖️ Sandiger oder weicher Boden — gezeichneter Kreis naheliegend GEZEICHNETER KREIS ERLEICHTERT

Auf sandigem Boden ist der mit einem Stock, dem Finger oder dem Schuh gezeichnete Kreis einfach, präzise und dauerhaft (solange niemand darauf tritt). Das ist oft praktischer als der starre Kreis auf Sand — der starre kann je nach Sandtiefe rutschen oder einsinken. Die Zeichnung im Sand ist vollkommen gültig und oft die natürlichste Methode.

TIPP Auf feinem Sand hinterlässt das Zeichnen des Kreises mit der Ferse (tieferer Druck als mit der Schuhspitze) eine haltbarere Markierung. Die Zeichnung leicht zu vertiefen verhindert, dass Wind oder die Schritte der Spieler sie schnell verwischen. 🌿 Gras — starrer Kreis dringend empfohlen ZEICHNUNG SCHWIERIG

Auf Gras ist das Zeichnen eines präzisen Kreises schwierig — das Gras verdeckt Schuh- oder Stockmarkierungen sehr schnell. Ein auf Gras gezeichneter Kreis neigt dazu, nach einigen Würfen zu verschwinden. Der starre Kreis wird auf Gras dringend empfohlen — er bleibt sichtbar und grenzt den Raum unabhängig von der Oberfläche klar ab. Ist der starre Kreis nicht verfügbar, ist der "Kreis mit den Füßen" (Abgrenzung durch die Position beider Füße) die praktischste Methode auf Gras.

🏗️ Beton oder harte Oberfläche — mit Kreide gezeichneter Kreis KREIDEZEICHNUNG EMPFOHLEN

Auf Beton, Asphalt oder Kunstoffbelag ist der Kreidekreis vollkommen wirksam — sichtbar, präzise und dauerhaft für die Dauer einer Aufnahme. Vorteil der Zeichnung auf harter Oberfläche gegenüber dem starren Kreis: der mit Kreide gezeichnete Kreis rutscht nicht (der starre Kreis kann auf glattem Beton bei Berührung der Füße leicht verrutschen).

GRENZE Auf nassem Beton (Regen) verwischt die Kreide schnell. Der starre Kreis gewinnt in diesem Fall wieder den Vorteil. ❄️ Gefrorener oder durchnässter Boden — schwierige Situation SONDERFALL

Auf hart gefrorenem Boden ist das Zeichnen eines Kreises schwierig. Auf schlammigem Boden füllt sich der Kreis sofort mit Wasser oder Schlamm. In diesen Fällen ist der starre Kreis die einzig wirklich praktikable Lösung. Wenn sich beide Teams und der Schiedsrichter einig sind, kann eine pragmatische Anpassung (symbolische Markierungen, Markierungen an den 4 Himmelsrichtungen) bei lokalen Wettbewerben akzeptiert werden. Bei Wettbewerben mit starrem Kreis Pflicht, keine Ausnahme — der Spieler muss sich anpassen.

Die mit dem Kreis verbundenen Streitfälle — wie sie entschieden werden

⚖️ Ein Spieler setzt beim Werfen einen Fuß außerhalb des Kreises Das Regelwerk ist klar: beide Füße müssen im Kreis bleiben, flach auf dem Boden, bis die Kugel den Boden berührt hat. Berührt ein Fuß die Außenseite des Kreises oder die Linie, bevor die Kugel den Boden berührt, ist das ein Verstoß. → Regelwerksentscheidung: die Kugel wird annulliert und muss neu geworfen werden. Wenn der Gegner durch diese Kugel behindert wurde (Verschiebung einer seiner Kugeln), kann der Gegner wählen, die Situation zu validieren, wenn sie zu seinen Gunsten ist. ⚖️ Der gezeichnete Kreis wurde während der Aufnahme verwischt Während einer Aufnahme kann der auf den Boden gezeichnete Kreis verwischt werden (gegnerischer Fuß, Wetterbedingungen). Der folgende Spieler kann seinen Wurfraum nicht mehr präzise abgrenzen. → Regelwerksentscheidung: den Kreis neu zeichnen. Bei Uneinigkeit über den genauen Ort des ursprünglichen Kreises können sich die Spieler auf eine angemessene Stelle einigen. Bei anhaltendem Streit entscheidet der Schiedsrichter. Das ist ein weiterer Grund, den starren Kreis zu verwenden — er verwischt nicht. ⚖️ Ein Spieler verwendet einen zu großen oder nicht konformen Kreis Ein Kreis von 70 cm Durchmesser, absichtlich gezeichnet, um mehr Wurfraum zu haben. Oder ein nicht konformer Kreis (Quadrat, Dreieck), der kein Kreis ist. → Regelwerksentscheidung: der Kreis muss vor dem Werfen auf die regelgerechten Maße (35 bis 50 cm Innendurchmesser) korrigiert werden. Kugeln aus einem nicht konformen Kreis können angefochten werden. Der Schiedsrichter kann einen Neuversuch anordnen. ⚖️ Der starre Kreis wird verwendet, aber während des Spiels verschoben Ein starrer Kreis kann während der Aufnahme versehentlich durch einen Fuß oder eine Kugel verschoben werden. Seine ursprüngliche Position ist am Boden nicht mehr markiert. → Regelwerksentscheidung: den Kreis an seiner ursprünglichen Stelle zurücklegen, rekonstruiert durch Einigung der Spieler oder Entscheidung des Schiedsrichters. In der Praxis ist es bei wichtigen Wettbewerben eine gute Gewohnheit, die ursprüngliche Stelle des Kreises leicht mit einem Stück Kreide zu markieren oder seine Position vor der Aufnahme zu notieren. ⚖️ Streit darüber, ob der starre Kreis bei diesem Wettbewerb Pflicht ist Ein Team verlangt, dass das andere einen starren Kreis verwendet, das andere behauptet, die Bodenzeichnung reiche bei diesem Wettbewerb. → Regelwerksentscheidung: der Schiedsrichter oder Organisator entscheidet unter Bezugnahme auf das besondere Reglement des Wettbewerbs. Erwähnt das Wettbewerbsreglement die Pflicht des starren Kreises nicht ausdrücklich, gilt das Grund-FIPJP-Regelwerk — gezeichneter Kreis erlaubt. In Abwesenheit eines Schiedsrichters konsultieren beide Kapitäne das schriftliche Reglement des Wettbewerbs.

Zusammenfassende Tabelle — was je nach Kontext erlaubt ist

Spielkontext Starrer Kreis Gezeichneter Kreis Kreis mit den Füßen Ohne Kreis
FIPJP-Weltmeisterschaften Pflicht Verboten Verboten Verboten
FFPJP-Championnat de France Pflicht Verboten Verboten Verboten
Komitee-Wettbewerb — FFPJP-Reglement Pflicht Verboten Verboten Verboten
Komitee-Wettbewerb — Grund-FIPJP-Reglement Erlaubt Erlaubt Gültig, wenn konform Verboten
Lokaler / wilder nicht-verbandlicher Wettbewerb Empfohlen Erlaubt Erlaubt Nach Absprache
Freundschaftspartie unter Freunden Gute Praxis Erlaubt Erlaubt Toleriert
Training allein oder im Verein Empfohlen Erlaubt Erlaubt Zu vermeiden (schlechte Gewohnheiten)
🏆 Warum man sich an den starren Kreis gewöhnen sollte, auch wenn er nicht Pflicht ist

Jenseits des Regelwerks hat der starre Kreis einen praktischen Vorteil, der nicht regelwerklich ist: er grenzt bei jeder Aufnahme einen identischen Raum ab, auf jedem Terrain. Der gezeichnete Kreis kann je nach Zeichner und Art der Zeichnung leicht in der Größe variieren. Diese marginalen Abweichungen beeinflussen subtil die Positionierung der Füße — und damit die Geste. Systematisch mit dem starren Kreis zu trainieren, garantiert eine posturale Konstanz, die der gezeichnete Kreis nicht vollständig sicherstellen kann. Deshalb verwenden ihn die besten Spieler selbst dann, wenn er nicht Pflicht ist.

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FAQ — Ihre häufigen Fragen

Was ist der genaue Unterschied zwischen dem FIPJP-Kreis (35–50 cm) und dem FFPJP-Kreis (50 cm)? + Die FIPJP-Vorschriften erlauben einen Innendurchmesser zwischen 35 und 50 cm – ein Bereich, der früher kleinere Kreise zuließ, die von Kindern oder Spielern mit kleinen Füßen gezogen werden konnten. Die FFPJP hat den starren Kreis für ihre Wettbewerbe auf einen Innendurchmesser von 50 cm standardisiert und den unteren Bereich praktisch eliminiert. Der in Frankreich im Handel erhältliche zugelassene starre Kreis hat im Allgemeinen einen Innendurchmesser von 50 cm. Wenn Sie Ihren eigenen Kreis zeichnen und dieser einen Durchmesser von 40 cm hat, liegt er technisch gesehen im FIPJP-Bereich – aber möglicherweise nicht konform, wenn die Konkurrenz den FFPJP-Standard mit 50 cm vorschreibt. Können wir mit der Ferse außerhalb des Kreises spielen, wenn die Zehen dort sind? + Nein. Die Regel erfordert, dass sich beide Füße vollständig innerhalb des Kreises befinden und flach sind auf dem Boden, ohne dass etwas über die Leitung läuft. „Flach auf dem Boden“ bedeutet, dass sich der gesamte Fuß (Zehe und Ferse) im Kreis befindet. Nur die überhängende Ferse reicht als Regelverstoß aus, wenn der Schiedsrichter dies bemerkt, bevor der Ball den Boden berührt. Dies ist eine Regel, die bei informellen Spielen oft ignoriert wird, bei Wettbewerben mit Schiedsrichtern jedoch angewendet wird. Dies ist auch einer der Gründe, warum der Kreis mit einem Durchmesser von 50 cm die Norm ist – die beiden Füße eines durchschnittlichen Erwachsenen in einer leichten Longe-Position passen gerade noch in diesen Durchmesser. Können Sie aufstehen oder Ihre Füße vom Boden abheben, bevor der Ball den Boden berührt? + Nein. Die Regeln sind klar: Beide Füße müssen flach auf dem Boden bleiben, bis der geworfene Ball den Boden berührt. Sich auf die Zehenspitzen zu stellen, die Ferse anzuheben oder einen Fuß vollständig vom Boden zu nehmen, bevor der Ball landet, ist ein Verstoß. In der Praxis, Das Anheben der Ferse (unfreiwilliges Anheben der Ferse während des Schwungs) kommt sehr häufig vor und wird aufgrund des Verschuldens des Schiedsrichters selten geahndet – technisch gesehen handelt es sich jedoch um einen Verstoß. Für Schützen ist ein Schwung, der dazu führt, dass der hintere Fuß vollständig vom Boden abhebt, bevor der Ball landet, eindeutig nicht konform. Was passiert, wenn der Kreis auf einer Grenzlinie platziert wird? + Wenn der Kreis auf oder über der Grenzlinie des Landes platziert wird, kann dies ein Problem mit der Gültigkeit der Platzierung darstellen. Die Vorschriften verlangen, dass der Kreis einen Mindestabstand von der Begrenzung einhält und der Spieler normal werfen kann. Generell gilt: Wenn ein Teil des Kreises über die Grenzlinie hinausragt, muss er vollständig wieder innerhalb des Feldes platziert werden. Diese Situation tritt insbesondere dann auf, wenn der vorherige Lead sehr nahe am Rand gespielt wurde und der Der Spieler muss seinen Kreis in der Nähe der Linie platzieren. Der Schiedsrichter oder die Spieler müssen sich auf einen gültigen Standort einigen. Kann ein Kind oder Spieler mit einer Behinderung einen größeren Kreis nutzen? + Bei offiziellen Wettkämpfen gelten für alle Teilnehmer die Standardbestimmungen – in den allgemeinen FIPJP-Bestimmungen gibt es keine generellen Ausnahmen für Kinder oder Behinderte. Allerdings organisieren die FFPJP und die Komitees spezifische Wettbewerbe (Sport Boules Handisport, Jugendkategorien) mit angepassten Regeln – insbesondere Kreisen und unterschiedlichen Distanzen. Außerhalb offizieller Wettbewerbe sind natürlich pragmatische Anpassungen möglich und für die Barrierefreiheit wünschenswert. 📎 Verwandte Artikel Reglement Vollständiges FFPJP-Reglement 2026 Regelwerk Die Regel der Minute — was der Text wirklich sagt Regelwerk Starrer Kreis — 2026 Pflicht? Regelwerk Die wenig bekannten Regeln der Pétanque Reglement Bodenmarkierungen — was erlaubt ist Werkzeuge Kostenlose Werkzeuge PétanqueLand

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Das FIPJP-Regelwerk entwickelt sich periodisch weiter. Die Informationen dieses Artikels basieren auf den zum Zeitpunkt seiner Abfassung geltenden Versionen. Für jeden offiziellen Wettbewerb immer das besondere Reglement des Wettbewerbs und die neueste Version des FIPJP/FFPJP-Regelwerks auf den offiziellen Websites prüfen.

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